DNS-Leak-Test
Wenn Ihre DNS-Anfragen am VPN-Tunnel vorbeilaufen, sieht Ihr Internetanbieter weiterhin jede Website, die Sie besuchen — selbst bei verbundenem VPN. So prüfen und beheben Sie das.
Was ist ein DNS-Leck?
Wenn Sie eine URL eingeben, fragt Ihr Gerät zuerst einen DNS-Server nach der IP-Adresse dieser Domain. Läuft die DNS-Anfrage durch den VPN-Tunnel, sieht Ihr Provider nur verschlüsselten Traffic. Umgeht sie den Tunnel — ein DNS-Leck —, sieht Ihr Provider jede Domain, die Sie besuchen, auch wenn die anschließende Verbindung verschlüsselt ist. Zensierte Netze inspizieren oft DNS-Anfragen, um Sperrlisten durchzusetzen — dort ist ein DNS-Leck fatal.
Was verursacht DNS-Lecks?
Drei häufige Ursachen: (1) Der VPN-Client setzt seinen eigenen DNS-Resolver, aber das Betriebssystem ignoriert ihn und nutzt den vom lokalen Netz zugewiesenen Resolver. (2) IPv6-Traffic wird nicht getunnelt, sodass IPv6-DNS-Anfragen am VPN vorbeisickern. (3) Browser wie Chrome und Firefox können "intelligentes" DNS-Routing (DNS-over-HTTPS) nutzen, das die System-DNS-Einstellungen komplett umgeht.
So beheben Sie ein DNS-Leck
Nutzen Sie ein VPN mit eigener DNS-Infrastruktur, das alle DNS-Anfragen durch den Tunnel zwingt (Doppler tut das standardmäßig auf jeder Plattform). Deaktivieren Sie IPv6 in den Netzwerkeinstellungen Ihres Systems, falls Ihr VPN kein IPv6-Tunneling unterstützt. Stellen Sie im Browser DNS-over-HTTPS auf denselben Anbieter wie Ihr VPN — oder schalten Sie es ab. Auf Routern setzen Sie nur dann einen datenschutzfreundlichen Resolver (Quad9, Cloudflare 1.1.1.1) als Upstream-DNS, wenn Sie kein VPN auf Geräteebene betreiben.
Dopplers DNS-Garantien:
- Alle DNS-Anfragen werden durch den VPN-Tunnel gezwungen — keine System-DNS-Lecks.
- IPv6 wird entweder getunnelt oder blockiert, niemals geleakt.
- Unsere DNS-Resolver protokollieren keine Anfragen.
- Bei aktivem Kill-Switch blockieren wir DNS-over-HTTPS-Umgehungsversuche der Browser.