WebRTC-Leak-Test
Browser können Ihre echte IP über WebRTC preisgeben, selbst wenn ein VPN sie vor Websites verbirgt. Dieser Test prüft, ob Ihrer das tut — vollständig im Browser, ohne dass Daten irgendwohin gesendet werden.
Was ist ein WebRTC-Leck?
WebRTC ist eine Browser-Funktion für Peer-to-Peer-Audio, -Video und -Daten — genutzt von Google Meet, Discord und vielen Web-Apps. Um eine P2P-Verbindung aufzubauen, ermitteln Browser über STUN-Server ihre eigenen IP-Adressen, einschließlich lokaler und hinter NAT liegender Adressen. Eine Website kann den Browser diese Ermittlung still ausführen lassen und die IPs per JavaScript auslesen — komplett am VPN vorbei.
So funktioniert der Test
Ihr Browser erstellt eine Schein-RTCPeerConnection, ruft createOffer auf und liest die resultierenden ICE-Kandidaten aus. ICE-Kandidaten enthalten jede IP, die der Browser finden kann — auch Ihre echte, selbst wenn ein VPN allen übrigen Traffic tunnelt. Der Test läuft lokal; nichts wird an unsere Server gesendet.
So beheben Sie ein WebRTC-Leck
Drei Möglichkeiten: (1) Nutzen Sie ein VPN, das WebRTC-Lecks proaktiv blockiert (Dopplers iOS- und Android-Apps deaktivieren WebRTC außerhalb des Tunnels). (2) Installieren Sie eine Browser-Erweiterung, die WebRTC deaktiviert (uBlock Origin bietet dafür eine Option). (3) Setzen Sie in Firefox media.peerconnection.enabled in about:config auf false. Das Deaktivieren von WebRTC bricht Videoanrufe im Browser; nutzen Sie stattdessen eine native App.